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Jutta Ditfurth und Uwe-Jürgen Ness bei einer Lesung 1994 in Freundenstadt (BaWü); Privataufnahme;

Glosse: Zum Hirn-, Gedanken-, kurzum zum Kopfsalat der Jutta Ditfurth

27.11.2016

 

Niemand möge behaupten, dass ich nicht schon 1998 die Entwicklung der GRÜNEN kommen sah, die dann auf dem sog. Kosovo-Parteitag in Bielefeld 1999 ihren Höhepunkt fand. Obschon frei von Gewalt, hätte ich ihn gerne geworfen, den Farbbeutel, auf ihn, den fiesesten Demagogen der Nachkriegsgeschichte, der mir einst raubte meine Partei der Sonnenblumen, Joschka Fischer. Aber ich habe ein Alibi: Denn ich stand leicht erhöht am Rande der Parteitagsschlacht mit der Jutta Ditfurth, die inzwischen wie Xavier Naidoo politisch mal gar nicht mehr geht. Damals kam hinten von der Toilette der Cem Özdemir und erschrak so sehr, als hätte er den Teufel in Person gesehen. Mich meinte er definitiv nicht, sondern natürlich die Ditfurth. Der Cem dachte wohl, nachdem die Ditfurth 1991 mit ihrer kleinen Sekte, bestehen aus ihr Hörigen, aus den GRÜNEN ausgetreten war, dass sie anno 1999 wieder zurückgekehrt sei. Cem murmelte noch "Hallo Jutta, hallo Uwe", dann schritt er festen Schrittes von dannen …

 

Was die Ditfurth in den 25 Jahren seit ihrem Abgang von den GRÜNEN gegenüber den Akteuren dort veranstaltet, ist menschlich beschämend. Statt fundierte Kritik zu äußern hat sie sich inzwischen gänzlich auf Verleumdungen und Lügen verlegt, auch gegenüber den LINKEN: Sahra Wagenknecht hat sie z.B. als "NATIONALbolschewISTIN" bezeichnet und legt damit dem Leser natürlich eine bestimmte Assoziation nahe. Nicht von ungefähr kommt es, dass sie sich seit Jahren gerne im Dunstkreis bellizistischer und antideutscher Gruppen[1] tummelt und ihre Auftritte sich gut alimentieren lässt. Dabei hat sie nichts weiter im Sinn als Friedensaktivisten als Antisemiten und Verschwörungstheoretiker zu diffamieren. Sofern sie nur einen Funken an Geschichtsbewusstsein besäße, müsste sie doch zu dem Schluss kommen, dass der Satz gilt: "Jeder Krieg beginnt mit einer Lüge" und diese zu entlarven ist meine wesentlichste Motivation zu schreiben. Mittlerweile ist sie gar nicht mehr argumentativ zugänglich, sondern nur vermittels des schnöden Mammons.

 

 

Mich selbst, der ich nie nach einem Abgeordneten-Mandat gestrebt habe, nie wichtig wurde über eine Funktion, sondern nur mein freies, aber gut geranktes Wort in die Welt hinaus habe, kurzum eine unwichtige Hanswurst, hat die Ditfurth unter Zeugenschaft einer heutigen GRÜNEN Bundestagsabgeordneten als "Anthroposophen, Esoteriker und Scientologen" verunglimpft. Dabei hatte sich die spätere Abgeordnete bloss auf ein Grundsatzpapier von mir im Bereich der Gentechnik-Kritik bezogen ... Wenn die Argumente fehlen, kommt man auf so einen Mist oder landet bei Witzen über die Frisur von Angela Merkel. Genau auf diesem Niveau ist die Ditfurth angekommen: Lügen, Diffamierungen und Äußerlichkeiten statt substanzvoller und fundierter Kritik in der Sache.

 

Dabei hatte ich nach dem Austritt von Lafontaine aus der SPD doch im Jahre 2003 eine so tolle Idee: Ich frage sie, ob sie nicht eine neue Partei gründen wolle mit dem Lafontaine für die Kritik an der internationalen Finanzoligarchie, dem Gysi fürs Entertainment und den Osten und sie selbst fürs GIFTGRÜNE, für die Radikalökologie … Da meinte sie, ich müsse doch wissen, dass sie nicht mit Gysi könne. Da lachte ich und meinte, "Wieso, wollte er Dir an die Wäsche?". Sie hätte mitlachen können, aber - weil gänzlich humorbefreit und ohne jegliche souveräne Selbstironie - sie schmiss den Hörer auf. Die Idee wurde in der Tat Jahre später umgesetzt, bloss halt ohne sie.

 

Einst vertraute ich auf ihr Wort und ihr ehrliches Engagement für eine andere Welt. Jedoch inzwischen sehe ich das anders: Sie möge versauern im Römer zu Frankfurt. Sofern Sie mich noch einmal verleumdet, kriegt sie 'ne fette Strafanzeige, denn ein befreundeter Staatanwalt meinte schon vor Jahren, man solle sich nicht alle Widerwärtigkeiten gefallen lassen, sondern öfter mal eine Strafanzeige machen, was ich dieser Tage durchaus beherzigt habe. Meine Prozesse führe ich erstinstanzlich selbst, was übrigens auch Rosa Luxemburg so hielt. In der Tat, da ich mich als Historiker in alle erdenklichen Themen und Fachgebiete (z.B. auch Rechtsgeschichte) einfuchsen kann, habe ich auch schon Prozesse ganz ohne Anwalt gewonnen. Ditfurth: Störe meine Kreise nie wieder! Mein Gerichtsstand für meine nach GG Art. 5, Abs. 1 geschützte freie Meinung ist das Amtsgericht Pankow/Weissensee, wo man mich gerne verklagen möge.

 

Man könnte auch ein Projekt begründen: STRAFANZEIGEN gegen Ditfurth, denn ich wüsste Einige, die sich daran beteiligen würden. Bei LINKEN wie GRÜNEN. Nur dann erbettelt die Ditfurth, die nicht im Finanziellen, sondern insbesondere im Mentalen so arme Frau, von ihren Hörigen auf Facebook wieder zu viel Schotter für ihre Prozesse, um mit diesem was auch immer zu finanzieren, da sie nie offenlegt, was mit dem Geld aus den virtuellen Nötigungen eigentlich passiert. Transparenz & Kontrolle? Bei Ditfurth? Fehlanzeige. Fragt jemand mal nach, wird er geblockt oder Frage ignoriert und gelöscht. Kleine Kinder machen auch mal die Augen zu, wenn sie etwas ignorieren wollen. Auf dem Niveau ist sie angekommen.

  

Screenshot der Facebook-Seite von Jutta Ditfurth am 16.12.2016

 

 

Der Hirn-, Gedanken-, kurzum der Kopfsalat der Ditfurth geht wohl ins Medizinische, wie ein befreundeter Neurologe dieser Tage über sie meinte. Er mutmaßt: enterobacter cloacae, sozusagen AA im Hirn.

 

So kann man auch erklären, warum sie genau die Methoden der Verleumdung und Manipulation anwendet, mit der sie einst als eine von DREI Sprecherinnen bei den GRÜNEN gestürzt wurde. Heute labelt sie sich selbst in ihrem offiziellen Eintrag als Stadtverordnete in Frankfurt als "ehemalige Vorsitzende" der GRÜNEN, ein Amt, das es damals bei den GRÜNEN gar nicht gab, genauso wenig wie es nur EINE Person gegeben hätte, die allein den Vorsitz inne gehabt hätte, kurzum eine hochstaplerische Wichtigtuerin, deren Wort in der Welt wirkungslos verhalt, keinerlei Bedeutung mehr hat und die auch niemand unter 50 mehr kennt.

 

 


[1] Vgl. d. a. Jens Mertens: "Die LINKE – Von innen umzingelt; Hintergrund", 17.03.2010; Zur Rolle des sog. BAK Shalom, einer bellizistischen und antideutschen Sekte innerhalb der LINKEN: "LINKE Friedenspolitik im innerparteilichen Fadenkreuz";

[2] Z.B. dieser Text "Über das perverse Geschäft mit dem Tod: Hunger und die Spekulation mit Nahrungsmitteln", der allein bei Facebook über 3.000 mal gepostet und über 400.000 mal gelesen wurde;



Uwe Ness | Texte zu Politik, Literatur & Geschichte