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Welt im Wandel
23.07.2016

 

Es reicht! Nicht erst jetzt – schon lange,
blick‘ ich auf das Morgen wird mir bange:
#Türkei #Terror #Hunger #Krieg #Klima.
War nicht einst alles okay, vielleicht nicht pri ..?

Es war das hungernde Kind in Afrika,
das ich mit 7 in der Zeitung sah,
das nichts konnte für die Umstände,
so meine Mama, in dem es sich befände.

So beschloss ich zu handeln,
die Welt möge sich doch wandeln.
Schon lange ist genug für alle da!
Dass dem so ist, wurde mir früh klar.

Warum das so ist, erklärte mir die Rosa,
erschlagen wie ein Tier, weil sie es so sah.
Viel Wärme gab sie mir in ihren Briefen,
die mich erst recht ins Leben riefen.

Es räumt nicht aus, kein Gott, kein Jesus Christ,
den Augiasstall, den ganzen Mist,
den uns beschert das System,
in dem wir uns eingerichtet ach so bequem.

Wir müssten es ändern gemeinschaftlich,
nicht nur jeder allein für sich –
"in private" in seinem kleinen Leben,
denn es kommt nicht von jetzt auf eben

einer, der es für uns tut.
Was fehlt, ist der schiere Mut,
global zu denken, lokal zu handeln
und fast alles möge sich wandeln!

Das Leben ist voller Konjunktive -
- man müsste, hätte, könnte -, sofern man nicht schliefe.
Bloß scheitert es stets an der Umsetzung!
D’rum los! Voran mit neuem Schwung!

Zeitgenosse geh' in den neuen Tag.
Und was ich Dir wünschen mag,
pflücke ihn, hab' Freude, doch gedenke immer,
Gestern und früher wird es nimmer.

Es liegt auch an Dir
zu verändern das Jetzt und Hier.
Nutze ihn, den Tag, für Dich UND das Engagement. Es ist das System,
nicht der Mensch an sich ist schlecht, er ist nur verdammt bequem.



Uwe Ness | Texte zu Politik, Geschichte & Literatur