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konkret & abstrakt - Vom Einzelfall zum Grundsatz und umgekehrt

 

In dieser Rubrik sollen angesiedelt sein: Kleinere Texte, die bei mir immer schnell, meist am Morgen beim ersten Kaffee, entstehen. Die Anlässe können banal sein und weiten sich oft ins Grundsätzliche aus und werden so für mich auch gültig. Stets sind diese Texte hinreichend fiktionalisiert und anonymisiert, so dass der in den Texten beschriebene, vielleicht gar persönlich bekannte Akteur nicht enttarnt wird, denn ich will den geneigten Leser dazu  aninieren seine eigene Sicht der Dinge zu entwickeln, ihm auf die Sprünge helfen und seine Gedankenakrobatik befördern, sofern er denn im Kopfe turnen kann.

 

Als Rahmen gebe ich dem Ganzen manchmal die Form von Vierzeilern, die sich in Strophen gliedern. Das erscheint zunächst zwanghaft, ist es aber nicht, sondern dient der Begrenzung und insofern des Selbstschutzes vor meiner angelentlich ausufernden Schreiberei. Sowie natürlich auch der "allmählichen Verfertigung der Gedanken beim Reden" [Heinrich von Kleist] und und beim Schreiben ...

 

 

Doch sieh' selbst, lies' mein Geschreibsel gerne auf - nicht unbeding im Sinne von Lektüre und Lektion [Kapitel 5, S. 38, Abs. 2ff], so doch als Inspiration. Ausdrücklich gilt für mich: Prüfe meine Gedanken, versuche mich zu widerlegen und schärfe dadurch Deine und meine Argumente, um dann schlussendlich zu einem gemeinsam Urteil zu gelangen. Dieser Tage jedoch habe ich zu wenig Zeit, um meine Festplatte mit den vielen Texten der verflossenen 25 Jahre meines Schreibertums zu sichten, zu kategorisieren und für das Heute aufzubereiten.

 

Welt im Wandel - Das ist das derzeitige Herz- und Kernstück meiner, mutmasslich auch Deiner und sowieso UNSERER Welt. Es ist kurz innerhalb einer halben Stunde am Morgen entstanden mit dem Anlass der Anschläge in München. Und mit einem Gefühl der Beklemmung im Bauch. Da fragte ich mich, ob ich jetzt mehr betroffen sein müsse, nur weil die Einschläge näher kommen. Als Siebenjähriger empfand ich kindliche Solidarität mit dem hungernden Kind in Somalia, denn barer Zufall, dass ich in diesem Land geboren wurde und nicht in Afrika. Schon  immer galt mein Mitgefühl den Kriegsopfern in Afghanistan und in anderen Ländern, wobei insbesondere der jeweils amtierende US-Präsidenten qua Amt auch diese Verantwortung mit übernimmt. Doch das führt schon wieder von der Rubrik hier weg und zu anderen hin - bin halt ein zoon politicon und in private auch ein leidenschaftlicher Mensch, der mitunter dazu neigt, "Tacheles zu schwätzen", wie meine Mama in solchen Momenten zu sagen pflegte ... Die Titel der einzelnen Texte auf der rechten Seite mögen selbsterklärend sein - aktuelle Blogartikel finden sich zudem hier.



Uwe Ness | Texte zu Politik, Literatur & Geschichte