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Schöne neue Welt der Gentechnik? Fluoreszierende Zebrabärblinge (GloFish).

 

Archiv - Gentechnik-Kritik

 

Zwischen 1995 und 2006 leitete ich als Sprecher die Bundesarbeitsgemeinschaft Gen- und Reproduktionstechnologien von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, deren Aufgabe es war, die Arbeit der mit diesem Thema befassten Parlamentarier kritisch zu begleiten, programmatische Impulse zu geben und fachpolitische Diskurse zu initiieren. In dieser Zeit sind eine Vielzahl von Arbeiten entstanden, welche auf die ein oder andere Weise auch ihren Weg ins Netz gefunden haben. Zum Beispiel ein Referat, das ich im Nationalrat im Rahmen einer Enquète halten durfte, damals erst 22 Jahre alt; Zur Pränataldiagnostik und Gentherapie

 

Hier in diesem Archiv möchte ich lediglich einige Texte aufnehmen, deren Nutzen über die Tagespolitik hinausreicht. Der Inhalt der einzelnen Arbeiten, die teilweise untergliedert sind, erklärt sich über die Links im linken Fenster.

 

Seit meinem Austritt aus den GRÜNEN übe ich zwar offiziell keine politische Zuständigkeit mehr für die Gen- und Reproduktionstechnologien aus, habe aber gleichwohl eine überaus fundierte Meinung. Im Juli 2010 holte mich ein Thema ein, von dem ich eigentlich gedacht hatte, dass es durch eine eindeutige Gesetzgebung geklärt sei, nämlich die sog. Präimplantationsdiagnostik (PID), eine spezielle und ethisch heikle Methode bei der Künstlichen Befruchtung. Zur PID hatte ich in meiner Zeit bei den GRÜNEN schon viel gearbeitet und daher fühlte ich mich verpflichtet, mich erneut um dieses Thema zu kümmern. Es entstand ein längerer Text: Zugriff auf die 'conditio humana' zur Vorgeschichte der PID, dem Urteil des Bundesgerichtshofs selbst und der Situation bei den GRÜNEN sowie ein Artikel in der jungen Welt: GRÜNE Lifestyle-Eugenik. Nachdem der Bundestag im April 2011 die erste Lesung zu einer gesetzlichen Regelung der PID abhielt, schrieb ich eine knappe Bewertung der vorgeschlagenen Gesetze: Selektion durch PID und ein Statement zur Entscheidung für die PID durch den Bundestag im Juli 2011. Interessanterweise bekannte zwischenzeitlich auch Ärztepräsident Montgomery, dass er das beschlossene PID-Gesetz ablehnen würde, was in meinem Statement dokumentiert wird. Bei der genetischen Diagnostik klaffen jedoch die Möglichkeiten einerseits und konkrete Therapieansätze andererseits immer weiter auseinander, skizziert wird dies in einem Kommentar zum Humangenom.

 

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Uwe Ness | Texte zu Politik, Literatur & Geschichte