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kurz gebloggt von Red_Star83 ...

Abschied und Ankunft

28.12.2016

 

Bisweilen kann werden eine Erdung

dann werden zu einer Gefährdung.

Sofern man sie sich nimmt zu Herz

und nicht einfach wegklickt im Scherz.

 

Wenn man fast am Boden liegt,

braucht‘s wenig bis ES dann siegt,

was man schon lange angedacht

und dann doch nicht hat vollbracht.

 

Es schlummert in uns allen

und je tiefer wir gefallen,

braucht es von Außen nicht mehr viel,

das Jetzt als Last, das Nichts als Ziel.

 

Doch etwas kann nicht zu nichts werden,

denn selbst als Einheit nicht mehr auf Erden

verbleiben dann doch die Atome, viele Teilchen

und dauern fort für Immer, nicht nur ein Weilchen.

 

So gesehen sind wir verderblich, doch unsterblich.

Nicht wünschte ich zu sein ewiglich.

Bin ich doch bloss die Summe vieler Teilchen,

die gefunden haben zu einer Einheit für ein Weilchen.

 

Was gäbe mir das Recht zu sagen,

bleibt beieinander bis zu allen Tagen?

So komme ich wieder als Baum oder Rabe,

sobald mein Körper mir das Leben versage.

 

 

In Gedanken und im Gedenken an Heinrich von Kleist: "Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden" & SCHREIBEN sowie Georg Büchner in "Dantons Tod": "Etwas kann nicht zu nichts werden!";



Uwe Ness | Texte zu Politik, Literatur & Geschichte